Ergänzender Artikel zu:
Vom Scheitern eines Händlers

Wahlkreise

Waren mehrere Gemeinden zu einem Wahlkreis zusammengeschlossen, mussten die Stimmberechtigten teilweise längere Fussmärsche in Kauf nehmen, um an den Ort der Versammlung zu gelangen. Nach der Kantonstrennung von 1833 verteilten sich alle Baselbieter Gemeinden zunächst auf 14, ab 1834 auf zehn Wahlkreise. So hatten zum Beispiel die Männer aus Biel und Benken nach dem weit entfernten Münchenstein zu wandern oder die Maispracher nach Sissach und die Oltinger nach Gelterkinden. Erst die Revisionsbewegung der 1860er-Jahre setzte kleinere Wahlkreise durch, so dass die Distanzen zum Versammlungsort schrumpften. 1864 bis 1920 verteilten sich die Gemeinden auf insgesamt 40 Wahlkreise.

Zum Thema

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